16 diciembre 2006

ARACHNOPHOBIA!

Houston, wir haben ein Problem...

Heut morgen kam Reinhold und meinte: „Wollt ihr mal ne Schwarze Witwe sehen?“

Schon als wir ankamen wurden wir vor der kleinen schwarzen Spinne gewarnt- die wären hinten ganz rot und sind für manche Leute tödlich. Was sie meinten war die Schwarze Witwe.
Wird man gebissen gibt es zwei Möglichkeiten: man stirbt oder man wird eine Woche lang von heftigen Krämpfen gebeutelt, was gut wäre, denn das heißt, dass das Immunsystem arbeitet.
Die Schwarze Witwe nistet gern in Schuhen unter Stühlen und Tischen und in Fensterbänken.

Deshalb war mir die eine Schwarze Witwe im Nebengebäude eigentlich schon genug. Und seit heute morgen überkommt mich öfter Gänsehaut bei dem Gedanken an das Vieh...

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich beim Studieren im „Wintergarten“ nicht sehr glücklich darüber war, noch so ein Teil vor meiner Nase am Fenster außen zu sehen. Natürlich hab ich auch die gleich mit Gift getötet und zur Sicherheit noch mit der Machete zu Mus verarbeitet.

Nur kam uns jetzt eben grad der Gedanke- wo eine ist, da sind mehr!
Leider begann ich daraufhin zu suchen....

5 Nester zu je mind. 20 Stück verzieren unser Nebengebäude. Zu Andy meinte ich: „hast du Arachnophobia gsehn? Dann komm mal mit.“

Vorhin meinte Andy noch um mich zu beruhigen: „Wann hast du denn das letzte mal hier von einem gehört, der von der Schwarzen Witwe gebissen wurde?“

1. erst letztens bei einer Mennonitin
2. ist es bei den Nestern wohl eher eine Kunst, nicht gebissen zu werden ;)

Das ruft wohl morgen nach Kammerjäger...

Over und out.


Endlich wieder zu dritt!...

Nach dem tragischen Tod meiner 2 Lieblinge, schwor ich mir -eigentlich- keine persönliche Bindung mehr zu irgend einem Tier aufzubauen. Tja, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Hiermit stellen wir euch unseren dritten Mann- äh dritte „Frau“ vor (zumindest bis zu unserer Abreise)


Und jetzt zur Story.
Seit drei Tagen dachte ich, ein maunzen aus dem Nachbarsbusch zu hören. Davon inspiriert redeten Andy und ich beim Abwasch darüber, was wir tun würden wenn uns was zulaufen würde; und Andy meint „das wär doch schön einen Grundstückwächter zu haben, aber man dürfte natürlich keine persönliche Bindung zu dem Tier aufbauen“. Klar, war auch meine Meinung.
Kaum gesagt war da wieder dieses maunzen aus dem Busch. Ich beschließe, der Sache mal auf den Grund zu gehen und steh am Zaun. Während man so mit dem Wald redet kommt man sich auch gar nicht blöd vor...

Nach ein paar Rufen kommt das Tierchen aus dem Busch und dann kann man ja nicht anders als es zu sich zu holen- bei dem Charme



Die Namensuche ist schnell geklärt, denn man möchte ja keine persönliche Bindung zu dem Tierchen aufbauen, also: Katze

... ganz schnell wurde aber ein „Babykätzchen“ ,ein „Katzenschnuffel“ oder „mein Baby“ draus ...

Bleibt nur noch die Diskussion- wo wird es schlafen? Natürlich. Ganz klar und deutlich - draußen.

Aber als es sich so ergab, dass ich bei den Mädels schlafen konnte um für ein paar Tage in Filadelfia predigen zu gehen, passiert so einiges...

Ich sah mir beim gemeinsamen Essen in Fila die Fotos von Andy an:



...also kann man ihr dann auch noch einen Namen geben: Leona soll sie heißen (Löwin)
Inzwischen schläft Leona auch drin- in der Küche-
Und mit Käfer jagen und essen hat sie s auch nicht mehr so. Aber dafür ist sie sehr sehr liebesbedürftig- auch schön...




Ende gut alles gut!