27 diciembre 2007

Hier die versprochenen Bilder von unserem Versammlungsausflug in das


Mitten in der Nacht gings los; einigen war die frühe Stunde auch deutlich anzusehen...


...doch Sigi hatte alles im Griff.


Kaum in München angelangt, gings unter strikter Einhaltung aller Strassenverkehrsgesetze auf direktem Weg zum Museum.

(Der aufmerksame Beobachter beachte das Schild ganz rechts...!)


Obwohl so ein Museum ja zunächst eher zum gucken statt zum mitmachen gedacht ist, hatten wir recht schnell, recht viel Spaß.





Hier einige der schösten Fotos zum Thema "JUGEND FORSCHT":









In der Abteilung Textiltechnik fanden wir dann ein sehr interessantes Exponat, dass einiges erklärt:


Wie vom Blitz getroffen waren wir dann bei der Elektrotechnik:

In einem Mädchengespräch..
.
...wurden schließlich in der Abteilung zur Geschichte der Empfängnisverhütung noch ausgiebig die Unterschiede zwischen


und

erörtert.

Am Abend hatten wir alle vom vielen laufen einige Kilo abgenommen...


und waren ziemlich platt.



Alles in allem ein wunderbarer Tag, den man so oder in ähnlicher Form unbedingt wiederholen sollte. (An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an die "Organisatoren".)

Zum Schluß noch die vielleicht überraschenste Erkenntnis dieses Tages:
Wusstet ihr, dass Ruth und Lilian eigentlich Zwillingsschwestern sind:

19 diciembre 2007

Interessanter Ebay-Fund:

Beim stöbern auf Ebay bin ich auf ein interessantes Stück gestoßen:

Eine Postkarte mit einem Foto vom Nürnberger Kongress 1955
"Triumphierendes Königreich"

Eine glaubensstärkendere Kulisse für einen Kongress hätte es für die Brüder damals wohl nicht geben können! Gut 10 Jahre vorher wollte der Bauherr dieser Tribüne noch alle Zeugen ausrotten...
Interessant auch, das damals noch die Säulen auf der Tribüne standen - genau 144!


Damals hat sich die Deutsche Post sogar die Mühe gemacht, für uns einen eigenen Stempel zu entwerfen.


Eine Kongressplakette gabs auch dazu. Leider nicht die vom Kongress 1955, sondern eine von 1953. Aber immerhin wissen wir aber jetzt, das unsere Plaketten seit über 55 Jahren daselbe Format haben. ;)

07 noviembre 2007

Hölle, Hölle, Hölle....äh: Höhle, Höhle, Höhle!

Für alle Höhlenbären und für alle die Romy's Höhlenparty verpasst haben, hier ein paar Bilder.















18 octubre 2007

Jennys Kunstpreis 2007

Obwohl bei unserem derzeitigen Leben in Deutschland sowieso schon dauernd unsere Qualitäten als Lebenskünstler gefordert sind, hatte Jenny das Bedürfnis, sich wieder mal in der schaffenden Kunst zu versuchen.
So bewarb sie sich mit einem ihrer Bilder beim "Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2007".

Die Überraschung war groß... - nein: Es war natürlich nicht anders zu erwarten, als dass sie aus über 600 Bewerbern ausgewählt wurde und mit in die Ausstellung im Nürnberger Künstlerhaus aufgenommen wurde.

Und obwohl es mit dem ganz großen Kunstpreis - der immerhin mit 8500 Euro dotiert gewesen wäre - leider nichts wurde, hatten wir doch eine Menge Spaß auf der Eröffnungsvernissage.


Viel fachkundiges Publikum bestaunte Jennys Werk...




...und unter den Augen einer Expertenjury...



...bekam Jenny dann doch noch ihren ganz persönlichen Kunstpreis überreicht:



Alles in allem eine gelungene Veranstaltung - vor allem da wir einen Großteil des entgangenen Preisgeldes an dem Buffet und am Freibier wieder reinholten. ;)



Ach ja - falls es jemanden interessiert: Gewonnen hat dieses Bild einer koreanischen Studentin:

25 mayo 2007

Living la vida loca…

„Parcour“ ist zur Zeit in Europa in aller Munde. Eine Sportart in der man versucht auf dem schnellsten Weg in möglichst direkter Himmelsrichtung ans Ziel zu gelangen.

Wir laufen gerade „Parcour“ durchs Leben.

Es ist sehr anstrengend, aber wir erleben das, was sich andere erst mit 60 erfüllen können, schon jetzt!

Und abgesehen davon wissen wir, für wen wir das tun!

Ein schönes Gefühl.

(Und ein Leben bei dem man die nächsten 40 Jahre für seine Wüstenrot-Bude arbeitet, ist schließlich auch anstrengend.)

Trotzdem ist unser momentaner Deutschland-Aufenthalt eine ziemliche Geduldsprüfung.

Nächstes Monat entscheidet sich, ob mein Pa im September noch mal operiert wird. Wenn dem so ist, wollen wir das selbstverständlich hier abwarten um meine Ma zu unterstützen.

Leider wurde Jenny auch um ihren in Deutschland sicher geglaubten Job betrogen.

Allerdings hat alles 2 Seiten und obwohl uns dies anfangs schon recht gewurmt hat, hat sich inzwischen herausgestellt, dass mit den ersatzweise angenommenen Jobs viel mehr Geld zu machen ist.

Wir wollen auch nicht zuviel jammern. Erstens wissen wir ja, wer hinter all dem steckt und wer unbedingt verhindern will, dass wir möglichst schnell wieder im Chaco sind, und zweitens haben wir auch viele Lichtblicke:

Vor allem die Kontakte mit den anderen „Paraguayern“ die zur Zeit hier sind, sind sehr ermunternd.

Meli und Mani wollen ja auch bald wieder zurück



(hab leider vergessen das Bild zu drehen...) -
Bestimmt ein "Laguna-Blanca-Trauma.
Mani muss in jeden Baum den er sieht eine Hängematte hängen.


Auch den Andy haben wir schon kurz in Innsbruck besucht.


Genialerweise ist auch er jetzt allg. Pio.!

Auch wir zwei sind bestrebt, etwas an unserer momentanen Situation zu ändern. Die Deutschland-Aufenthalte müssen in Zukunft seltener und vor allem kürzer werden! Wir haben dazu schon einiges in Planung…

Wirklich schade und traurig ist, das wir die Bauzeit im Chaco verpasst haben! Das Baufieber war ja in vollem Gange und wir durften leider nur immer die Fotos im Netz sehen oder in den Mails davon lesen… :o(

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns freuen alles bald wieder mit eigenen Augen sehen zu dürfen!

Und vor allem, alle -übriggebliebenen- „Chaquenos“ wieder in die Arme nehmen zu dürfen!!

01 febrero 2007

In 30 Stunden um die (halbe) Erde



Hurra, Deutschland hat uns wieder!
Kaum sitzt man 30 Stunden lang in 4 Fliegern und auf 5 Flughäfen rum – schon ist man wieder daheim...
Und kaum sitzt man ein paar Tage im kalten Deutschland rum, will man schon wieder weg.

Dabei wollte uns Südamerika erst gar nicht gehen lassen: Eigentlich sollten wir von Asuncion aus, über Buenos Aires direkt nach Madrid fliegen und von dort aus weiter nach München.
Aber Südamerika wäre ja nicht Südamerika wenn alles so geklappt hätte...
In Buenos Aires sagte man uns nämlich, das der Transatlantik-Flieger nach Madrid überbucht sei und fragte uns, ob wir bereit sind, evtl. einen „kleinen“ Umweg zu fliegen.
Da man uns dafür 2 je 300-Euro-Gutscheine für unseren nächsten Iberia-Flug anbot, waren wir natürlich leicht zu überzeugen, noch mal kurz quer über den ganzen Kontinent nach Santiago de Chile zu jetten. Dort hieß es dann, im Eiltempo umsteigen, um gerade noch den Flieger nach Spanien zu bekommen.
Immerhin waren wir jetzt auch mal in Chile – für 20 Minuten. Lustigerweise sind wir durch diese Aktion früh um 3 aufgestanden, um nachmittags um fünf noch mal genau über den Chaco zu fliegen.


Ist schon ganz schön hart, bei plus 40 Grad ins Flugzeug zu steigen und bei minus 5 Grad wieder auszusteigen!

Deutschland erwartete uns dick verschneit und deutsch wie eh und je...

Schon nach kurzer Zeit sehnten wir uns wieder zurück in unseren


Aber wir werden es wohl ein paar Monate hier aushalten. Es hat ja auch seine schönen Seiten hier:

Man kann mal wieder viele alte Freunde treffen, die uns schon sehr gefehlt haben...
Man kann mal wieder super leckere Pizza bei nem echten Italiener essen...
Man kann mal wieder mit 240 über eine tadellos asphaltierte Autobahn fegen...
Und man kann vor allen Dingen mal wieder alle WT`s rechtzeitig und im Original lesen und studieren!

Und man kann lange darüber nachdenken wo man denn nun eigentlich zuhause ist, was Heimat ist und was einem wichtig ist.
Wir wollen auf jeden Fall bald wieder weg hier.

Hier gibt’s viel zu wenig Sonne.
Hier gibt’s keine Trebol – Milch,
keine leckeren Empanadas,
kein Softeis im Super.
Kein Terere und keine Siesta.

Und hier gibt’s niemanden, der wissen will ob wir nun in die Hölle kommen oder nicht!

Und „tranquilo“ ist hier auch niemand.

Und hier gibt’s bald einen Ministerpräsident namens Beckstein.


Ach Menno.